wie hin im Winter?

Zustiege

Das Jungfraujoch ist ein etwas kostspieliger aber kaum zu übertreffender Ausgangspunkt für ganz viele interessante Touren im Gebiet. Wem der Weg Teil des Zieles ist, wird aber auch von Fiesch, dem Lötschental oder vom Grimsel her kommend gänzlich auf seine Rechnung kommen.

Hier ein paar Infos zu den gängigsten Zustiegsvarianten im Winter.

  • vom Jungfraujoch

    vom Jungfraujoch

    Skier

    Aufstieg als Abfahrt!

    Distanz: 8km / Höhendifferenz als Abfahrt: 750m / Zeitaufwand: 1 - 2h
    Sobald man den Stollen auf dem Jungfraujoch verlassen hat, befindet man sich in hochalpiner Gletscherwelt. Es sind keine Routen markiert. Nie alleine gehen! Bei schlechter Sicht, kann die Navigation zur veritablen Herausforderung werden.
    Die Fahrt auf's Jungfraujoch hat ihren Preis! Nicht nur für's Portemonnaie sondern auch bezüglich der fehlenden Akklimatisation. Also genügend Zeit einrechnen und langsam starten!
    Ausrüstung: Skitourenausrüstung, Gletscherausrüstung

    Selbstverständlich ist dieser Zustieg auch mit Schneeschuhen gut machbar. Der Zeitaufwand erhöht sich dann auf etwa 4 bis 5 Stunden.

    karte jungfraujoch
  • von der Fiescheralp

    von der Fiescheralp

    Hikers

    ein wunderschöner Aufstieg in atemberaubender Kulisse...

    Distanz: 13km / Höhendifferenz: 638m / Zeitaufwand: 5 - 6h
    Dieser Zustieg wird im Winter eher wenig begangen.
    Ausrüstung: Skitourenausrüstung, Gletscherausrüstung

    karte fiesch

Stillstand ist nicht unser Ding...

Die SAC Sektion Grindelwald setzt alles daran, die Konkordiahütte auf Vordermann zu halten!
Dass die Sanitäranlagen als Nächstes eine Modernisierung von Nöten hatten, war längst klar. Jetzt ist dieses Projekt vollendet und es hat sich gelohnt. Was entstanden ist, stellte einen Quantensprung im Dasein der Konkordiahütte dar. Und das nicht nur wegen der neuen WC's!

  • brauchte es neue Toiletten?

    Das alte WC-Häuschen stand getrennt von der Haupthütte und funktionierte noch wie zu Gotthelfs Zeiten. Ein Erlebnis war es allemal! Sowohl in einer windstillen und sternenklaren Nacht, wie auch während einem Schneesturm mit Windböen von 150km/h. Nicht minder eindrücklich waren die strengen Düfte und Geräusche oder die drohenden Spritzer nach dem "Plumps"!
    Nicht nur die gestiegenen Komfortansprüche unserer Gäste sondern auch die Verpflichtung gegenüber der Natur und den neuzeitlichen Bestimmungen, haben uns bewogen, die sanitären Anlagen auf einen modernen Stand zu bringen.

  • war überhaupt machbar?

    Systeme, die in hochalpinen Regionen funktionieren und noch dazu umweltschonend und wirtschaftlich betrieben werden können, sind rar.
    Zur Wahl blieben die Varianten, alles direkt ins Tal zu fliegen oder davor noch zu trocknen? Wir haben uns für die leichtere Lösung und damit für Sanisphère entschieden.
    Dieses Französische Trockentoilettensystem wird bereits auf zahlreichen hochalpinen Hütten erfolgreich eingesetzt. Z.B. auch bei unserem Nachbar, der Finsteraarhornhütte oder top modernen Tracuithütte.

  • kann das funktionieren?

    Ein Anbau auf der Nordseite bietet den benötigten Platz. Das System braucht zwei übereinanderliegende Stockwerke: Oben die Toiletten und unten die Trocknungseinrichtung. Das System ist vom Prinzip her sehr einfach. Feste und flüssige Bestandteile werden durch ein Förderband getrennt. Die flüssigen werden abgeleitet und die festen, welche ebenfalls zu weit über 80% aus Wasser bestehen, werden in luftdurchlässigen Säcken über lange Zeit ausgetrocknet. Damit das gelingt, braucht es neben Zeit hauptsächlich eine gute Belüftung. Diese verhindert auch die Geruchsausbreitung.
    Im Frühjahr, vor Beginn der Tourensaison, werden die Säcke ins Tal geflogen und der Kehrichtverbrennung zugeführt.

  • stehen wir zur Zeit?

    Der Umbau ist abgeschlossen. Die Hütte ist jetzt um vier Meter länger und wer sich nicht genau achtet, merkt kaum einen Unterschied.
    Das Innenleben hat es aber in sich. Hell und geräumig besteht jetzt auf dem Stockwerk der Schlafräume eine komfortable WC-Anlage. Sechs Kabinen, drei Pissoirs und für Männlein und Weiblein getrennte Waschräume. Auch der Technikraum für die Trennung und Trocknung der Fäkalien ist geräumig. Ganz zuoberst unter dem Giebel gibt es jetzt zwei komfortable Suiten.
    Fast etwas beiläufig wurde auch noch die Haslerhütte gründlich renoviert. Der untere Stock ist jetzt perfekt isoliert und mit neuen Betten ausgestattet. Ebenso gibt es einen neuen Ofen.

Die Bauzeit in Bildern...

  • 11. Mai

    Für das Einrichten der Baustelle wird der K-Max aufgeboten. Er hebt rund zwei Tonnen selbst auf diese Höhe.

  • 11. Mai

    Neben Gerüstbrettern und Stangen, Werkzeugen aller Art, Diesel und ganz viel Sprengstoff kommt auch ein Kleinbagger angeflogen.

  • Rundherum ist noch tüchtig Winter. Mehrmals beginnen die Arbeitstage mit Schneeräumen.

  • Die ausgesprengten Steine ergeben ein Vielfaches des Volumens und dadurch entsteht auf der Nordseite der Hütte ein grosser Platz, welcher später als zusätzlicher Landeplatz verwendet werden kann.

  • Wieviele Löcher mögen es wohl gewesen sein, welche in den harten Granit getrieben wurden, bevor eine nächste Sprengladung platziert werden konnte?

  • Kiloweise Sprengstoff wurde präzis dosiert zur Explosion gebracht.

  • 5. - 7. Juni

    An der Gewerbeausstellung im Juni in Grindelwald, hat die Sektion Grindelwald die Festwirtschaft betrieben. So konnte sogar die Zwischensaison perfekt genutzt werden, um das Projekt finanziell zu unterstützen.

  • Um dem Berg- und Wasserdruck standhalten zu können, wurde auf der Bergseite eine massive Betonmauer erstellt.

  • Wo vorher massiver Fels war, kann jetzt passgenau das Eisenfundament platziert werden. Darauf wird später eine Bodenplatte betoniert.

  • Bevor der Bagger wieder ins Tal geflogen wird, entsteht noch ein Weg zwischen Hütte und den Wasserreservoirs.

  • Die Halterung für die Wetterstation wird neu am Standort der Webcam montiert.

  • Das Ausgiessen des Unterlagsbodens ist mit den vorhandenen Mitteln eine ziemliche Knacknuss. Der Heli kommt im 15 Minuten-Takt mit 650kg Beton geflogen.

  • Jürg Henschel von der Firma Thies Clima am ungewohnt luftigen Arbeitsplatz. Alle Sensoren der Wetterstation werden wieder montiert und der auf 10 Meter verlängerte Mast wieder aufgerichtet. Alles funktioniert auf Anhieb wieder einwandfrei.

  • 10. Juli

    Auch die Schweizer Armee unterstützt den SAC regelmässig mit ihren wertvollen Diensten. Rund 10 Tonnen Material konnten mit einem Super Puma zur Hütte geflogen werden.

  • 16. Juli

    Der grosse Aufrichtetag. Was in langer, präzis geplanter Vorarbeit produziert wurde, konnte innert eines einzigen Tages aufgerichtet werden. Die Elemente wurden von Bellwald zur Hütte geflogen und direkt montiert.

  • Bevor noch das Dach aufgesetzt wird, müssen zwei grosse Wassertanks in den Dachstock platziert werden.

  • Bevor die Fassade fertiggestellt werden kann, müssen die Fenster eingebaut werden.

  • Wenn Fachleute vor Ort sind, gibt es noch dies und jenes, welches repariert und ersetzt werden soll. Esotec ersetzt ein Solarpanel auf der Haslerhütte.

  • Der ganze Anbau wird neu mit Eternit eingekleidet. Eine ganz schön aufwändige Arbeit!

  • Der riesige Haufen ausgesprengter Steine soll noch etwas in Form gebracht werden. Das und noch viel mehr wird am Arbeitstag der Sektion erledigt.

  • Für die Ableitung des Grauwassers wird eine 70 Meter lange Röhre verlegt. Damit sie nicht einfriert, wird das Grauwasser gesammelt und dann schwallweise entleert.

  • Auch die zwei Suiten unter dem Dach nehmen Gestalt an. Diese sollen dereinst die etwas gehobeneren Ansprüche befriedigen!

  • 22. Februar

    Aus dem Winterschlaf erwacht. Trotz widrigen Wetterverhältnissen wird mit Hochdruck am Innenausbau gearbeitet.

  • In der Haslerhütte wird der Winterraum gänzlich neu gestaltet. Was da nicht alles zum Vorschein kommt hinter den über hundertjährigen Balken.

  • Aus Alt macht Neu! Die Zimmereinrichtung für die Suiten wird angepasst und restauriert.

  • Plötzlich ist Improvisationstalent gefragt. Hinter die WC-Schüsseln soll noch eine Wand.

  • Nach getaner Arbeit! Die drei Sanisphère-Monteure haben quasi das Herzstück dieses Projektes eingebaut.

  • So sieht das jetzt aus. Geräumig und hell mit Waschräumen für Männlein und Weiblein.

  • Und auch die Suiten sind bereit. Frisch restaurierte Betten mit dicken Matratzen werden für erholsame Nächte sorgen.

  • Zu guter Letzt gibt es da noch einiges aufzuräumen. Die traditionellen Arbeitstage der Sektion werden dazu genützt um alles ins beste Licht zu rücken.

  • 25. Juni

    Klein aber fein wird der Anbau eingeweiht und mit rühmenden Worten dem Betrieb übergeben.

  • Auch vom Bergführerverein kommen die besten Wünsche übermittelt in Form eines farbenfrohen Kunstwerkes.

16. Juli, Aufrichtetag

Gipfelziele im Sommer

Ziele

Die Konkordiahütte liegt quasi im Herzen der Berner Alpen und ist umgeben von namhaften Gipfeln. Darunter einige Viertausender mit klingenden Namen wie das Aletschhorn (4193m), Jungfrau (4158m) oder das Gross Grünhorn (4044m). Aber da gibt es auch noch zahlreiche andere, lohnende Gipfel mit ganz unterschiedlichen Charakteren.

Zu einzelnen Gipfelzielen findest Du hier weitere Informationen.

  • Gross Grünhorn

    Gross Grünhorn

    Pickel

    Topscore

    Nicht nur seiner Höhe wegen ist das Gross Grünhorn wohl der meistbesuchte Gipfel von der Konkordiahütte aus. Die Besteigung über das Grünegghorn 3860m hinweg ist eine sehr interessante Hochtour mit mittleren technischen Anforderungen in Fels und Eis. Landschaftlich lässt diese Tour kaum Wünsche offen. Bei guter Sicht grüssen zahlreiche 4000-er Genossen aus dem südlichen Wallis sowie aus nächster Nähe lässt sich die mächtige Pyramide des Finsteraarhorns und seine klassische Aufstiegsroute studieren.

    Gross Grünhorn 4044 m.ü.M. über das Grünegghorn

    Gross Grünhorn 4044 m.ü.M. über das Grünegghorn

    updown SW-Grat über das Grünegghorn (Normalroute)
    Edmund von Fellenberg mit Peter Egger, Peter Michel und Peter Inäbnit, 7. August 1865

    Dauer: 4-5 Std. von der Konkordiahütte
    Schwierigkeit: ZS-, Spaltensturzgefahr, ausgesetzte Gratkletterei (II)
    Karten: 1:25'000 Finsteraarhorn 1249
    Führer: SAC Verlag, Jungfrauregion, 10. Auflage 407.1, S.422
    SAC Verlag, Hochtouren Berner Alpen, 2. Auflage, 463, S.354
    Material: Gletscherausrüstung, evtl. improvisierte Sicherung im Fels.

    Die ersten Schritte dieser Tour führen zwangsläufig über die Treppe von der Konkordiahütte hinunter zum Grüneggfirn. Im mittleren bis linken Bereich folgt man diesem bis ca.3000m, wo er nach Norden zum Grünegghorn anzusteigen beginnt. Im Bereich des linken Randes über den P.3173, später über den teilweise tief zerschrundenen Gletscher bis unter das Couloir auf ca. 3460m aufsteigen. Durch das Couloir gelangt man steil hinauf in den Sattel, 400m NNW von P.3475. Jetzt in sicherem Abstand der mächtigen Wächte folgen bis hinauf zum P.3787. Dem nun exponierten Fels- und Schneegrat weiter folgen bis zum Gipfel des Grünegghorns 3860m.
    In ähnlichem Charakter erfolgt der Abstieg in die Lücke zwischen Grünegghorn und Gross Grünhorn. Der Gegenanstieg kann in seiner ganzen Länge über den Felsgrat oder anfänglich auf der westlichen Seite über Schnee und Eis und erst später über den Grat erfolgen. Dabei hält man sich oft westlich des Grates bis zum Gipfel.

    Abseilpiste

    Abseilpiste

    Pickel

    Shortcut

    Für den Weiterweg zur Finsteraarhornhütte stehen zwei Möglichkeiten zur Verfügung. Der Rückweg über die Aufstiegsroute bis hinunter zum Grüneggfirn und dann weiter über die Grünhornlücke oder die nachfolgend beschriebene Abseilroute direkt hinunter zum Fieschergletscher.

    updown SE Abseilpiste
    Damit der steile Felsriegel von der Lücke zwischen Grünegghorn und Gross Grünhorn nach Südosten hinunter zum Fieschergletscher im Abstieg besser überwunden werden kann, wurde eine Abseilpiste mit massiven Ringen eingerichtet.
    Dauer: 3-4 Std. vom Gross Grünhorn zur Finsteraarhornhütte
    Schwierigkeit: ZS, Steinschlaggefahr, bei viel Schnee ist der Anfang der Abseilpiste evtl. schwer zu finden.
    Karten: 1:25'000 Finsteraarhorn 1249
    Führer: SAC Verlag, Jungfrauregion, 10. Auflage, 407.1a, S.424
    SAC Verlag, Hochtouren Berner Alpen, 2. Auflage, 463a, S.356
    Material: mindestens 30 Meter Seil, Gletscherausrüstung

    Gr. Gruenhorn

    Vom Gipfel des Gross Grünhorns über den Südwestgrat absteigen bis in die Lücke zum Grünegghorn. In den letzten Felsblöcken des Grates,im nördlichen Bereich der Lücke, findet sich eine Gedenktafel. Nahe zu dieser, etwas unterhalb des Grates ist ein kleiner Felskopf, auf dessen linker Seite sich der erste Abseilring befindet.
    Die erste Seillänge (ca.15m) führt leicht links haltend zum zweiten Ring. Insgesamt sind 7 bis 8 Abseilsequenzen zu überwinden. Alle sind zwischen 12 bis 15 Meter lang. Je nach Schneesituation gelangt man so über den Bergschrund hinaus auf den Gletscher.
    Über den Ausläufer des Fieschergletschers hinunter zum Fieschergletscher und im Gegenanstieg hinauf zur Finsteraarhornhütte.

  • Grünegghorn

    Grünegghorn

    Pickel

    kleiner Bruder, grossartige Aussicht...

    Das Grünegghorn bildet einen Doppelgipfel, wobei der Vorgipfel 3787m ca. 300 Meter südwestlich liegt und hauptsächlich im Winter ein interessantes Gipfelziel bietet. Der höhere "Sommergipfel" wird von der Konkordiahütte sehr oft auf dem Weg zum Gross Grünhorn überschritten. Sehr lohnend und interessant ist seine Überschreitung auch auf dem Weg zur Finsteraarhornhütte. Diese wird durch die Abseilpiste aus der Lücke zwischen Grünegghorn und Gross Grünhorn um einiges erleichtert.

    Grünegghorn 3860.5 m.ü.M.

    Grünegghorn 3860.5 m.ü.M.

    updown SW-Grat(Normalroute)

    Dauer: 3-4 Std. von der Konkordiahütte
    Schwierigkeit: WS-, Spaltensturzgefahr, ausgesetzter Gipfelgrat
    Karten: 1:25'000 Finsteraarhorn 1249
    Führer: SAC Verlag, Jungfrauregion, 10. Auflage 407.1, S.422
    SAC Verlag, Hochtouren Berner Alpen, 2. Auflage, 463, S.354
    Material: Gletscherausrüstung.

    Die ersten Schritte dieser Tour führen zwangsläufig über die Treppe von der Konkordiahütte hinunter zum Grüneggfirn. Im mittleren bis linken Bereich folgt man diesem bis ca.3000m, wo er nach Norden zum Grünegghorn anzusteigen beginnt. Im Bereich des linken Randes über den P.3173, später über den teilweise tief zerschrundenen Gletschers bis unter das Couloir auf ca. 3460m aufsteigen. Durch das Couloir gelangt man steil hinauf in den Sattel, 400m NNW von P.3475. Jetzt in sicherem Abstand der mächtigen Wächte folgen bis hinauf zum P.3787. Dem nun exponierten Fels- und Schneegrat weiter folgen bis zum Gipfel des Grünegghorns 3860m.

    Abseilpiste zum Fieschergletscher

    Abseilpiste zum Fieschergletscher

    Pickel

    Shortcut

    Für den Weiterweg zur Finsteraarhornhütte stehen zwei Möglichkeiten zur Verfügung. Der Rückweg über die Aufstiegsroute bis hinunter zum Grüneggfirn und dann weiter über die Grünhornlücke oder die nachfolgend beschriebene Abseilroute direkt hinunter zum Fieschergletscher.

    updown SE Abseilpiste

    Damit der steile Felsriegel von der Lücke zwischen Grünegghorn und Gross Grünhorn nach Südosten hinunter zum Fieschergletscher im Abstieg besser überwunden werden kann, wurde eine Abseilpiste mit massiven Ringen eingerichtet.

    Dauer: 3-4 Std. vom Gross Grünhorn zur Finsteraarhornhütte
    Schwierigkeit: ZS, Steinschlaggefahr, bei viel Schnee ist der Anfang der Abseilpiste evtl. schwer zu finden.
    Karten: 1:25'000 Finsteraarhorn 1249
    Führer: SAC Verlag, Jungfrauregion, 10. Auflage, 407.1a, S.424
    SAC Verlag, Hochtouren Berner Alpen, 2. Auflage, 463a, S.356
    Material: mindestens 30 Meter Seil, Gletscherausrüstung

    Gr. Gruenhorn

    Vom Gipfel des Gross Grünhorns über den Südwestgrat absteigen bis in die Lücke zum Grünegghorn. In den letzten Felsblöcken des Grates,im nördlichen Bereich der Lücke, findet sich eine Gedenktafel. Nahe zu dieser, etwas unterhalb des Grates ist ein kleiner Felskopf, auf dessen linker Seite sich der erste Abseilring befindet.
    Die erste Seillänge (ca.15m) führt leicht links haltend zum zweiten Ring. Insgesamt sind 7 bis 8 Abseilsequenzen zu überwinden. Alle sind zwischen 12 bis 15 Meter lang. Je nach Schneesituation gelangt man so über den Bergschrund hinaus auf den Gletscher.
    Über den Ausläufer des Fieschergletschers hinunter zum Fieschergletscher und im Gegenanstieg hinauf zur Finsteraarhornhütte.

  • Fülbärg

    Fülbärg

    Pickel

    das Gute liegt so nah...

    Direkt hinter der Hütte baut er sich mächtig auf und sorgt dafür, dass uns die Sonne nicht vor 9:30 „weckt“! Wie der Bug eines mächtigen Eisbrechers teilt er den Grünhornfirn vom Grossen Aletschgletscher. Nach Osten hin setzt sich sein Grat über den Fülbärgpass zum Fiescher Gabelhorn fort. Für Kletterer ist in erster Linie sein Westgrat ein sehr lohnendes Unternehmen mit unerwartet guter Felsqualität. Als leichteren Aufstieg oder als Abstiegsvariante empfehlen wir den Südgrat. Der ausgesetzte Felsgrat nach Osten zum Fülbärgpass ist etwas brüchig. In der untersten Felsbastion direkt oberhalb der Hütte wurde durch den ehemaligen Hüttenwart, Chrigel Bleuer, ein perfekter Klettergarten mit Plaisir-Charakter eingerichtet.

    Fülbärg 3242.6 m.ü.M. über den Westgrat

    Fülbärg 3242.6 m.ü.M. über den Westgrat

    updown W-Grat, lohnende Kletterei in gutem Fels, selten begangen.
    Erwin Birk und Philipp Borchers, 30. Juli 1914

    Dauer: 3 Std. von der Konkordiahütte
    Schwierigkeit: ZS, 15m IV. Teilweise brüchig! Improvisierte Sicherung notwendig.
    Karten: 1:25'000 Finsteraarhorn 1249
    Führer: SAC Verlag, Jungfrauregion, 10. Auflage 601.1, S.481
    SAC Verlag, Hochtouren Berner Alpen, 2. Auflage, 486, S.372
    Material: Kletterausrüstung für improvisierte Sicherung 8-10 Expressschlingen für die untersten drei Seillängen im Klettergarten.

    up Der unterste Teil diese Tour kann über deren wahren Charakter leicht hinweg täuschen. Die ersten drei Seillängen werden im bestens abgesicherten Klettergarten überwunden. Der Einstieg in eine der zahlreichen Routen wird in nur 5 Minuten von der Hütte erreicht. Im Anschluss an den Klettergarten folgt leichtes Blockgelände, in welchem bis zum sich nach rechts aufrichtenden Ausläufer des Westgrates geklettert wird. Etwas links in einem Riss (IV) bis auf den fortan eindeutigen Grat klettern. Jetzt der ausgeprägten Gratkante folgen, welche zum Schluss leicht zum Gipfel führt.

    Fülbärg 3242.6 m.ü.M. über den Südgrat

    Fülbärg 3242.6 m.ü.M. über den Südgrat

    up S-Grat
    Diese Route eignet sich auch sehr gut als Abstiegsvariante.

    Dauer: 2.5 Std. von der Konkordiahütte
    2 Std. im Abstieg
    Schwierigkeit: Meist leichte Blockkletterei
    Karten: 1:25'000 Finsteraarhorn 1249
    Führer: SAC Verlag, Jungfrauregion, 10. Auflage 601.1, S.482
    SAC Verlag, Hochtouren Berner Alpen, 2. Auflage, 486, S.372 (als Überschreitung W-Grat/S-Grat)
    Material: Kletterausrüstung für improvisierte Sicherung.

    Von der Konkordiahütte nur minim ansteigend nach Südwesten traversieren bis vor den Ausläufer des Südgrates, nun in den Sattel nördlich von Punkt 2965 aufsteigen. Dem nicht immer stark ausgeprägten Grat zum Gipfel folgen. Falls nötig in die Westflanke ausweichen.

    Fülbärg Klettergarten

    unser Garten zum klettern

    Direkt hinter der Hütte türmt sich der Fülbärg mächtig auf. Seine untere Bastion lockt mit zahlreichen, bestens abgesicherten Kletterrouten.

    Klettergarten Topo
    Faulberg          Fahnenschopf
    1 Classica 3-4 grün 3(30) P   31 Hotz n'Plotz? 5 blau 1(8) TR
    2 Prima 5 blau 1(25) TR   32 Die da! 6- gelb 1(8) TR
    3 Hüttendach 4-5 pink 3(30) P(TR)   33 Cool 6 grün 1(8) TR
    4 Solaris 4-5 grün 1(25) TR              
    5 Bummler 3-4 blau 4(30) P   Vibramplatte
    6 Schrämm 4 grün 1(25) TR   41 Goodyear 3   1(20) TR
    7 Asterix 3-4 Metall 1(10) TR(Fu)   42 Gommista 3   1(20) TR
    8 Obelix 3-4 Weiss 1(10) TR(Fu)   43 Maloja 3   1(20) TR
    9 Idefix 3-4 Metall 1(10) TR(Fu)   44 Michelin 3   1(20) TR
    10 Majestix 3-4 grün 1(10) P   45 Rutsch-Futsch 3   1(20) TR
    11 Roti Nasa 5 weiss 1(45) P              
    12 Zappelliese 5+ grün 2(45) P   Chäsplatte
    13 ds'Lehni 5+ gelb 1(45) P   56 Fonduetrip 4   2(40) Fu
    14 Grampiturm 4-5 blau 1(45) P   57 Berg Käse 4+   2(40) Fu
    15 Gomfi 5 pink 2(45) P   58 Chäsbrätel 5-   2(40) Fu
    16 Schreg unna zuehi 4-5 grün 1(45) P   59 Chäsplatte 5+   2(40) Fu
    17 Vino fino 5 blau 3(40) P              
    18 Julie 6+ gelb 3(40) P   P Abstieg über Abseilpiste
    19 Hohle Gasse 5+ pink 3(40) P   TR Die Route ist für Top-Rope eingerichtet
    20 Tyrannosaurus 4-5 grün 1(35) P   Fu Fussabstieg
    21 Talentschuppe 4 blau 1(35) P   2(40) zwei Seillängen (längere davon 40m)

    Alle Standplätze, Zwischensicherungen und Abseilstellen sind vorhanden und mit soliden Bohrhaken eingerichtet. In den längeren Seillängen werden bis zu 10 Expressschlingen benötigt!
    Alle Routen sind mit der Nummer am Einstieg angeschrieben.
    Vom "Faulberg" 3x20m auf das Mittelband abseilen und mit Fixseil zu Fuss (oder 2x20m abseilen) zum Einstieg.

Gipfelziele im Winter

Gipfel

Es müssen gar nicht zwingend hohe Gipfel sein, um diese einzigartige Landschaft voll und ganz geniessen zu können. Wen es aber hoch hinaus zieht, der findet mit dem Grünegghorn, Gross Grünhorn, Kranzberg, Trugberg, Jungfrau, Mönch oder dem Finsteraarhorn sehr attraktive und auch anspruchsvolle Gipfelziele.

Sämtliche Informationen zu den verschiedenen Touren müssen den entsprechenden Verhältnissen und dee persönlichen Fitness angepasst betrachtet werden. Das Hüttenpersonal gibt nach Möglichkeit gerne aktuelle Informationen weiter. Eure Hinweise und Anpassungen zu den Touren sind daher herzlich willkommen!

Zu einzelnen Gipfelzielen findest Du hier weitere Infomationen.

  • Gross Grünhorn

    Gross Grünhorn

    Pickel

    Topscore

    Als Wintergipfel ist das Gross Grünhorn oft ein schwieriges Unterfangen. Oft ist dann das Grünegghorn Ziel der Wahl.

    SW-Grat über den Grüneggfirn und das Grünegghorn

    SW-Grat über den Grüneggfirn und das Grünegghorn

    updown Die wohl häufigst gewählte Route. Schlüsselstelle ist meist das Couloir auf rund 3500m.

    Dauer: 5 - 5.5 Std. von der Konkordiahütte
    Schwierigkeit: WS+
    Karten: 1:25'000 Finsteraarhorn 1249
    1:50'000 Jungfrau 246S
    Führer: SAC Verlag, Skitouren Berner Alpen Ost, 3. Auflage
    500b, Variante 1: 502b, S.478, Variante 2: 502c, S. 480
    Material: Skitouren-, Gletscherausrüstung, Steigeisen

    Vom Skidepot der Konkordiahütte auf dem Grüneggfirn in NE-Richtung ansteigen. Im mittleren bis linken Bereich folgt man diesem bis ca.3000m. Im linken Bereich des teilweise tief zerschrundenen Gletschers bis unter das Couloir auf ca. 3460m aufsteigen. Durch das steile Couloir gelangt man hinauf in den Sattel, 400m NNW von P.3475. Dieses Teilstück wird oft zu Fuss erklommen, wobei manchmal eine Wächte durchstossen werden muss.
    Jetzt in sicherem Abstand der mächtigen Wächte folgen bis hinauf zum Vorgipfel (P.3787). Dem nun flachen aber exponierten Fels- und Schneegrat weiter folgen bis zum Gipfel des Grünegghorns 3860m.
    In ähnlichem Charakter erfolgt der Abstieg in die Lücke zwischen Grünegghorn und Gross Grünhorn. Der Gegenanstieg kann in seiner ganzen Länge über den Felsgrat oder anfänglich auf der westlichen Seite über Schnee und Eis und erst später über den Grat erfolgen. Dabei hält man westlich des Grates bis zum Gipfel.

    SW-Grat über das Ewig Schneefeld und das Grünegghorn

    SW-Grat über das Ewig Schneefeld und das Grünegghorn

    updown Das Grünegghorn kann auch über die Südwestflanke erreicht werden. Diese Variante wird oft für die Abfahrt gewählt.

    Dauer: 5 - 5.5 Std. von der Konkordiahütte
    Schwierigkeit: WS+
    Karten: 1:25'000 Finsteraarhorn 1249
    1:50'000 Jungfrau 246S
    Führer: SAC Verlag, Skitouren Berner Alpen Ost, 3. Auflage
    500b, Variante 1: 502b, S.478, Variante 2: 502c, S. 480
    Material: Skitouren-, Gletscherausrüstung, Steigeisen

    Abstieg über die Treppe zum Skidepot. Westlich um das Grünegg herum und am rechten Rand des Ewig Schneefeldes durch die Gletschermulde  ansteigen bis südlich von P.3135. Hier wendet man sich wieder in SSE-Richtung und gewinnt über die wenig ausgeprägte, spaltenarme Rampe den Gletscherbruch, der die Flanke in südwestlicher Richtung durchzieht.
    Nun dreht man nach links und steigt nordostwärts über den ganzen oberen Gletscherarm bis zum Vorgipfel P.3787.
    Jetzt über den flachen aber schmalen und ausgesetzten Grat auf den Gipfel des Grünegghorns.
    Vom Gipfel in nordwärts ca. 60 Hm zum breiten Firnsattel absteigen. Ist die SW-Flanke des Gross Grünhorns blank, so hält man sich an die Felsen des SW-Grates und über diesen zum Gipfel.

    SW-Grat über die Südwestseite

    SW-Grat über die Südwestseite

    updown (Normalroute)

    Dauer: 4.5 - 5 Std. von der Konkordiahütte
    Schwierigkeit: ZS-
    (SS- bei Abfahrt vom Gipfel (100 Hm 43°)
    Stellenweise Eisschlaggefahr unter der Grünegghorn W-Flanke.
    Höhendifferenz: 1300m
    Karten: 1:25'000 Finsteraarhorn 1249
    1:50'000 Jungfrau 246S
    Führer: SAC Verlag, Skitouren Berner Alpen Ost, 3. Auflage
    500a, S. 476
    Material: Skitouren-, Gletscherausrüstung, Steigeisen

    Abstieg über die Treppe zum Skidepot. Westlich um das Grünegg herum und am rechten Rand des Ewig Schneefeldes durch die Gletschermulde  ansteigen bis an den Fuss der Felsrippe (P. 3135). Nördlich der Rippe in NE-Richtung , durch den Eisbruch und die anschliessende Verflachung bis auf ca. 3550m nördlich von P. 3537. Von hier nach rechts, ostwärts über die steile und wiederum spaltenreiche Gletscherrampe in den Sattel (ca. 3800m) zwischen Grünegghorn und Gross Grünhorn. Weiter über die Flanke unterhalb des SW-Grates so hoch als möglich. Ski deponieren oder aufbinden. Rechtshaltend zum Grat empor queren und die letzten Meter über diesen zum Gipfel.

    Abfahrt entlang der Aufstiegsspur. Bei günstigen Verhältnissen kann direkt vom Gipfel exponiert über einen schmalen Steilhang (100 Hm 43°) abgefahren werden.

    Abseilpiste

    Abseilpiste

    Pickel

    Shortcut

    Im Hochwinter ist es oft sehr schwierig, den ersten Ring der Abseilpiste zu finden. Dazu kommt, dass grosse Wächten drohen im Bereich des Einstieges.

    updown SE Abseilpiste

    Damit der steile Felsriegel von der Lücke zwischen Grünegghorn und Gross Grünhorn nach Südosten hinunter zum Fieschergletscher im Abstieg besser überwunden werden kann, wurde eine Abseilpiste mit massiven Ringen eingerichtet.

    Dauer: 2 - 3 Std. vom Gross Grünhorn zur Finsteraarhornhütte
    Schwierigkeit: ZS, Steinschlaggefahr, bei viel Schnee ist der Anfang der Abseilpiste evtl. schwer zu finden.
    Karten: 1:25'000 Finsteraarhorn 1249
    Führer: SAC Verlag, Jungfrauregion, 10. Auflage, 407.1a, S.424
    SAC Verlag, Hochtouren Berner Alpen, 2. Auflage, 463a, S.356
    Material: mindestens 30 Meter Seil, Gletscherausrüstung

    Vom Gipfel des Gross Grünhorns über den Südwestgrat absteigen bis in die Lücke zum Grünegghorn. In den letzten Felsblöcken des Grates,im nördlichen Bereich der Lücke, findet sich eine Gedenktafel. Nahe zu dieser, etwas unterhalb des Grates ist ein kleiner Felskopf, auf dessen linker Seite sich der erste Abseilring befindet.
    Die erste Seillänge (ca.15m) führt leicht links haltend zum zweiten Ring. Insgesamt sind 7 bis 8 Abseilsequenzen zu überwinden. Alle sind zwischen 12 bis 15 Meter lang. Je nach Schneesituation gelangt man so über den Bergschrund hinaus auf den Gletscher.
    Über den Ausläufer des Fieschergletschers hinunter zum Fieschergletscher und im Gegenanstieg hinauf zur Finsteraarhornhütte.

Zustiege im Sommer

Zustiege

Eines lässt sich nicht von der Hand weisen, die Konkordiahütte ist ziemlich abgelegen und alle Zustiege führen zwangsläufig über Gletscher. Markierte Pfade gibt es hierher nicht! Trotzdem ist sie für ganz viele gut zu erreichen. Unerfahrene am besten in der Obhut eines Bergführers.

Hier ein paar Infos zu den gängigsten Zustiegsvarianten.

  • von der Fiescheralp

    von der Fiescheralp

    Hikers

    ein wunderschöner Aufstieg in atemberaubender Kulisse...

    Distanz: 13km / Höhendifferenz: 638m / Zeitaufwand: 5 - 6h
    Achtung! Ab dem Märjelensee verlässt man die markierten Wege und bewegt sich auf dem Gletscher. Nie alleine gehen! Bei schlechter Sicht kann die Navigation zur veritablen Herausforderung werden.
    Ausrüstung: Gutes Schuhwerk, Gletscherausrüstung

    karte fiesch

    Was Dich unterwegs so alles erwartet:

    Fiescheralp (Kühboden)

    Fiescheralp (Kühboden)

    1

    Fiescheralp (Kühboden)

    Fiesch ist im Stundentakt an das öffentliche Verkehrsnetz angeschlossen. In 10 Minuten vom Bahnhof ist die Talstation der Luftseilbahn zur Fiescheralp erreichbar. Dort gibt es auch diverse Übernachtungsmöglichkeiten.
    view sleep eat

    Gletscherstube

    Gletscherstube

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    Gletscherstube

    Durch den Tälligrattunnel ist die Gletscherstube in einer guten Stunde erreicht. Sie lädt zur letzten Stärkung vor dem langen Marsch über den Gletscher. Hier lässt es sich auch prima nächtigen in gemütlichen Massenlagern.
    sleep eat

    Gletscherrand

    Gletscherrand

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    Gletscherrand

    Am malerischen Märjelensee gelangt man bald schon zum Gletscherrand. Wo der Bach unter dem mächtigen Eis verschwindet, bildet sich noch heute oft ein kleiner See, der innert kurzer Zeit auch wieder verschwinden kann.
    view

    Grosser Aletschgletscher

    Grosser Aletschgletscher

    4

    Grosser Aletschgletscher

    Auf dem Gletscher gibt es keine Wegmarkierungen. Wie sich der Gletscher ständig verändert, so ändert auch die optimale Route. Am anspruchsvollsten sind der Ein- und Ausstieg. Dazwischen kommt man am besten in der Mitte des Gletschers voran.

    Einstieg zum Südweg

    Einstieg zum Südweg

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    wo ist der Einstieg?

    Für den Ausstieg empfehlen wir ab etwa 1.5 km Luftlinie vor der Hütte direkt auf diese zuzuhalten und so wieder an den Rand des Gletschers zu gelangen. Eine rote Markierung am Rand kennzeichnet den Einstieg des Südweges.

    Südweg

    Südweg

    6

    Südweg

    Anfänglich noch über lebendiges Moränengeröll, später über kurze Leitern und Holztritte schlängelt sich der Südweg rund 150 Höhenmeter steil den Hang empor. Einige Passagen sind durch Seile gesichert.
    view

    Ziel in Sicht

    Ziel in Sicht

    7

    Ziel erreicht...

    Nur noch wenige Meter bis zum Ziel! Als Alternative zum Südweg gibt es auf der Nordseite der Hütte eine exponierte Metalltreppe, die sich über eine senkrechte Wand empor windet. Wer von Süden kommt oder dahin geht, der spart aber mindestens 30 Minuten, wenn er den Südweg wählt.
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  • vom Jungfraujoch

    vom Jungfraujoch

    Hikers

    Aufstieg im Abstieg!

    Distanz: 8km / Höhendifferenz im Abstieg: 750m / Zeitaufwand: 4 - 5h
    Sobald man den Stollen auf dem Jungfraujoch verlassen hat, befindet man sich in hochalpiner Gletscherwelt. Es sind keine Routen markiert. Nie alleine gehen! Bei schlechter Sicht, kann die Navigation zur veritablen Herausforderung werden.
    Die Fahrt auf's Jungfraujoch hat ihren Preis! Nicht nur für's Portemonnaie sondern auch bezüglich der fehlenden Akklimatisation. Also genügend Zeit einrechnen und langsam starten!
    Ausrüstung: Gutes Schuhwerk, Gletscherausrüstung

    karte jungfraujoch

    Was Dich unterwegs so alles erwartet:

    Kleine Scheidegg

    Kleine Scheidegg

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    Kleine Scheidegg

    Wer sich den kleinen zusätzlichen Luxus leisten kann, bereits am Vortag bis zur Kleinen Scheidegg anzureisen, wird gleich mehrfach profitieren.
    Eine Nacht auf 2000 Metern hilft akklimatisieren und ein wunderschöner Fleck mit herrlichem Blick auf die Eigernordwand ist es allemal. Zum Übernachten empfehlen wir das Gasthaus Grindelwaldblick.
    schlafen schlafen

    Jungfraujoch

    Jungfraujoch

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    Jungfraujoch

    Top of Europe! Weltbekannt und nicht nur für Asiaten ein lohnender Abstecher.
    Wer schon einmal hier ist, sollte sich auf jeden Fall etwas Zeit nehmen um die verschiedenen Sehenswürdigkeiten zu besuchen.
    schlafen essen

    Jungfraufirn

    Jungfraufirn

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    faszinierende Gletscherwelt

    Nach dem anfänglich etwas steileren Teil des Jungfraufirns erreicht man nach etwa halber Marschzeit den flachen, mächtigen Konkordiaplatz. Hier fressen sich während des Sommers tiefe Gletscherbäche ins Eis ein. Das Überqueren oder Umgehen dieser Hindernisse kann durchaus zur Herausforderung werden.

    Konkordiaplatz

    Konkordiaplatz

    4

    in ständiger Veränderung

    Während des Jahres und von Jahr zu Jahr verändert sich der Gletscher ständig. Mächtige Gletschertische entstehen und stürzen wieder ein. Es bilden sich Seen und Bäche, die manchmal über Nacht schon wieder verschwunden sind.

    Konkordiatreppe

    Konkordiatreppe

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    zu guter Letzt...

    Aus der riesigen Fläche des Konkordiaplatzes entsteigt man über die 467 Tritte zählende Konkordiatreppe auf die wunderbare Aussichtsplattform am Fülbärg, wo die Konkordiahütte steht.
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gegenrecht

Gegenrecht

Bei Vorlage eines gültigen Ausweises mit diesem Signet zahlen die Mitglieder dieser Vereinigungen den SAC-Mitglieder Tarif:

Schweiz AACBa Akademischer Alpenclub Basel
  AACB Akademischer Alpenclub Bern
  CAAG Clup Alpin Académique Genève
  AACZ Akademischer Alpenclub Zürich
  FAT Federazione Alpinistica Ticinese
Deutschland DAV Deutscher Alpenverein
Oesterreich OeAV Oesterreichischer Alpenverein
España FEDME Federacion Española de Deportes de Montaña
France CAF Clup Alpin Français
  STD Société des Touristes du Dauphiné
Italia CAI Club Alpino Italiano
  AVS Alpenverein Südtirol
Slovenia PZS Planinska Zveza Slovenije
Nederlande NKBV Niederlandse Klim- en Bergsport Vereniging
Belgique CAV Club Alpin Belge
Luxembourg GAL Groupe Alpin Luxembourgeois
Liechtenstein LAV Liechtensteiner Alpenverein
Great Britain AC Alpine Club

Bitte die Ausweise unaufgefordert vorweisen.