Highlights 2011

...unser erstes Jahr

Nach der Martinsmadhütte (GL) und der Etzlihütte (UR) sind wir bereits mit einem schönen Rucksack an Erfahrungen in die Herausforderung "Konkordiahütte" gestartet. Die rekordverdächtige Frühjahrssaison meisterten noch Renate und Fredi, während wir dann im Juni direkt in die Sommersaison starteten. Bereits mit im Team, der kleine Levi welcher nur sechs Wochen zuvor auf die Welt gekommen war.

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aller Anfang ist schwer...

So quasi als Startschuss und Bekantmachung mit den unangenehmen Aufgaben eines Hüttenwarts, durften wir schon am Anfang unserer ersten Saison zu folgender Reklamation Stellung nehmen...

Sehr geehrter SAC
Sehr geehrter Herr Gemeindepräsident von Grindelwald

wir besuchten gestern die Konkordiahütte, die in Ihrem Umgang in keiner Weise einer Berghütte entspricht, wie sie die letzten Jahre betreut wurde. Eine solch arogante Art an den Tag zu legen begann bereits bei der Reservierung, wo bei die Reservierung von 30 Plätzen im Februar stattfand. Am 18.02.2011 erhielt ich die Bestätigung der damaligen Gastgeber für die Reservation der Plätze für den 13./14.August 2011. Unser Berführerteam und der Organisator haben die Definitife Anmeldung dann beim neuen Team Benz/ Sager bestätigen wollen, wurde aber komplett ignoriert, und es wurde auch nicht zuerst mitgeteilt, dass wir in der alten Hütte übernachten sollten. Die Anmeldung lautete auf 36 Plätze definitif. Angekommen in der Hütte war von Gastfreundschaft für Gäste und Berführer nichts zu spüren. Nein die Berführer wurden weder begrüsst noch vorzüglich behandelt. Üblich kann ein kleiner Apero sein ??? Das Essen war mehr als fraglich insbesondere das zehe Fleisch. Die Rechnungsstellung war mehr als unkullant. Die 3 Plätze die Zuviel bestellt wurden, wurden mit 150.- aufgerechnet, was uns den Kragen doch platzen liess. Ich habe schon mehrere solche Touren organisiert, und bin schon 10 Jahre Mitglied bei der Sektion Oberhasli, aber in den Hütten waren wir immer als Gäste willkommen, so nicht in der neuen Besetzung der Konkordiahütte. Kein Grusswort, keine Nachfrage vom Hüttenleiter über unser Befinden, gar nichts, auch nicht für einen Barbetrag von 3400.- CHF. Die Quittung musste von mir selbst mit Name versehen werden damit diese MwSt-Konform war und die Unterschrift zur bestätigung fast noch erzwungen werden. Ja nicht einmal ein Vorrecht auf Frühbuchung auf die konfortablen Zimmer war ein Thema. Wir können uns nur wünschen dass dieses Team nicht all zu lange diese wunderbare Konkordiahütte betreut, denn viele Berführer  dieser Umgebung sind komplett unglücklich über dieses Gastgeberpaar. Nehmen Sie bitte Kontakt mit unserem Bergführer auf diesbezüglich. Wir hoffen, dass etwas unternommen wird 
und verbleiben mit freundlichen Grüssen 
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mit tatkräftiger Unterstützung...

von Hansruedi, welcher uns schon auf der Etzlihütte mit seiner unermüdlichen Energie zur Seite stand. Und dann war da auch noch Babs, die quirlige und gschaffige Österreicherin mit dem ansteckenden Smile im Gesicht. Laura, als einheimische Berglerin, liess das Eis förmlich schmelzen und öffnete uns den Zugang zu manch kritschem Stammgast auf der Konkordiahütte. Zu guter Letzt, Sarah Junior, unser jüngstes Teammitglied, entfloh während der Hüttensaison dem Teenageralter und kam hautnah in Kontakt mit dem harten Erwerbsalltag.

Bilanz...

Sommersaison vom 18. Juni bis 2. Oktober 2011.
3257 Übernachtungen, keine Unfälle und gaaaaaanz viel gelernt.
Die Konkordiahütte ist definitiv eine andere Liga, aber gekocht wird auch hier mit Wasser!
Eine Hüttenübergabe geht selten ganz reibungslos vonstatten und etwas Lehrgeld zahlt wohl jeder der etwas neues wagt. Insgesamt war die erste Sommersaison ein voller Erfolg. Bis im September waren auch sämtliche Zweifel beseitigt, dass der kleine Levi die Höhe nicht ertragen könnte.

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